Ein Vorfall von extremer Gewalt am Flughafen von Palma hat rechtliche Folgen nach sich gezogen. Ein 45-jähriger Mann, der im Mai dieses Jahres versuchte, einen anderen Mann mit einem Messer am Hals schwer zu verletzen, wurde zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der Angriff ereignete sich am 20. Mai 2025 auf der Verbindung zwischen dem Parkhaus und der Ankunftshalle von Son Sant Joan.
Der aus El Salvador stammende Angreifer führte die Attacke durch, nachdem er irrtümlicherweise angenommen hatte, das Opfer hätte sein Mobiltelefon gestohlen. Nach einer kurzen Befragung stach er mit einem gezackten Messer zu. Die Schnittwunde verletzte keine Vitalorgane. Dank sofortiger medizinischer Versorgung erforderte die Verletzung nur eine Naht und hinterließ lediglich eine Narbe.
Schnelle Festnahme durch Sicherheitskräfte
Die Sicherheitskräfte am Flughafen konnten den Angreifer rasch überwältigen und festnehmen. Seitdem befindet er sich in Gewahrsam. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft eine zehnjährige Haftstrafe wegen versuchten Mordes gefordert. Aufgrund eines Vergleichs mit der Verteidigung erkannte der Angreifer den Ablauf der Ereignisse an, was zu einer Strafreduzierung führte.
In einer Anhörung vor dem Provinzgericht Palma gestand der Mann die Tat, was die Strafe auf fünf Jahre und sechs Monate reduzierte. Zudem erhielt das Opfer eine Entschädigung in Höhe von 4.224 Euro für die erlittenen Verletzungen und deren Folgen.










