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Die Guardia Civil hat auf Mallorca ein kriminelles Netzwerk zerschlagen, das auf die sexuelle Ausbeutung von Frauen aus Südamerika spezialisiert war. Bei der Razzia befreiten die Beamten zwölf Frauen aus den Fängen der Organisation und nahmen fünf Personen fest. Die Gruppe hatte ihre Opfer – vor allem aus Kolumbien – mit falschen Versprechen von Jobs im Gastgewerbe nach Spanien gelockt. Einmal auf der Insel angekommen, zwangen die Täter die Frauen unter Androhung und Gewalt zur Prostitution.
Die Ermittler stellten fest, dass die Frauen Drogen konsumieren und transportieren mussten, um die von Kunden verlangten „Dienstleistungen“ zu erfüllen. Die Organisation erzielte erhebliche finanzielle Gewinne sowohl durch die sexuelle Ausbeutung als auch durch den Drogenverkauf.
Waffen und Drogen bei Hausdurchsuchungen sichergestellt
Die Polizei führte drei Hausdurchsuchungen auf Mallorca durch und beschlagnahmte dabei Bargeld, Drogen und mehrere Schusswaffen, darunter Schrotflinten und Gewehre. Die betroffenen Frauen lebten in ständiger Angst und Isolation. Ihr irregulärer Aufenthaltsstatus verwehrte ihnen den Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und anderen Hilfsangeboten.
Nach der Zerschlagung des Netzwerks trat ein Schutzprotokoll in Kraft, das den befreiten Frauen Sicherheit und Unterstützung bietet. Die Ermittlungen zu den Rekrutierungsmethoden und möglichen weiteren Beteiligten dauern an.
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