Die mallorquinische Staatsanwaltschaft hat zehn Jahre Haft für zehn Personen gefordert, die in einem aufsehenerregenden Fall von Drogenhandel angeklagt sind. Die mutmaßliche Bande soll versucht haben, erhebliche Mengen Kokain nach Mallorca zu schmuggeln – versteckt in Rollstühlen von Menschen mit tatsächlicher Behinderung, die als Drogenkuriere angeheuert wurden.
Ermittlungen zeigten, dass die Gruppe die Drogen insbesondere aus Peru und anderen Teilen Südamerikas bezog. Während einer umfassenden Operation der Policía Nacional und des spanischen Zolls wurde ein Mann im Hafen von Palma aufgegriffen, der Kokain in einem Rollstuhl versteckt hatte.
Kokainlabor und Marihuana-Plantage ausgehoben
Bei Razzien in verschiedenen Wohnungen entdeckten die Ermittler zudem ein Kokainlabor sowie eine Marihuana-Plantage. Der Prozess gegen die Beteiligten soll in der nächsten Woche am Provinzgericht in Palma beginnen.










