Die Beschäftigung auf den Balearen hat im Januar mit 491.750 Anmeldungen zur Sozialversicherung einen neuen Rekord erreicht. Dies entspricht einem Anstieg von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zeitgleich sank die Arbeitslosigkeit um 5,1 Prozent, was einer Abnahme von 1.515 Personen entspricht. Die Insel Mallorca verzeichnete einen Rückgang der Arbeitslosigkeit von 5,8 Prozent, während die Zahl der Arbeitslosen auf Ibiza leicht anstieg.
Selbstständige und neue Verträge auf Rekordniveau
100.987 Personen auf den Balearen waren als Selbstständige gemeldet – ein Anstieg von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz des leichten Anstiegs der Arbeitslosigkeit auf Ibiza entwickelte sich der Arbeitsmarkt insgesamt positiv. Im Februar wurden 20.013 neue Verträge unterzeichnet, wobei unbefristete Verträge dominierten.
Die Regierung arbeitet an Strategien zur Verbesserung der Beschäftigung unter schwierigen Bedingungen, insbesondere für über 45-Jährige und Langzeitarbeitslose. Ein nachhaltiges Wachstum der Wirtschaft bildet einen zentralen Punkt des regionalen Entwicklungsplans, der eine ausgewogene Entwicklung ohne unbegrenztes Bevölkerungswachstum verfolgt.
Arbeitskräftemangel und Wohnraum belasten Wirtschaft
Carmen Planas, Präsidentin der Arbeitgebervereinigung CAEB, betonte die Stärke des Arbeitsmarktes, wies jedoch auf erhebliche Probleme hin: Der Mangel an Arbeitskräften, hohe Krankenstände und unzugänglicher Wohnraum belasten die Produktivität. Die steigenden Immobilienpreise und der Personalmangel in Verwaltungsabteilungen erschweren das Wachstum auf den Balearen zusätzlich.
Trotz der positiven Entwicklungen bestehen weiterhin Herausforderungen, die angegangen werden müssen, um den Arbeitsmarkt stabil und nachhaltig zu gestalten. Die Regierung plant, mehr Ressourcen für den Bereich Einwanderung bereitzustellen, um die administrativen Prozesse zu verbessern, bevor großflächige Regularisierungen in Betracht gezogen werden.










