Polizei befreit 15 chinesische Frauen aus Zwangsprostitution
Ein umfassender Einsatz der Nationalpolizei auf Mallorca hat zur Zerschlagung eines Menschenhandelsnetzwerks und zur Befreiung von 15 chinesischen Frauen geführt. Die Opfer wurden von einer kriminellen Organisation unter dem Vorwand eines Arbeitsplatzes nach Spanien gelockt und in Palma in der Prostitution ausgebeutet. Die Ermittlungen der Operation Pascua begannen im April 2025 nach zwei anonymen Hinweisen.
Die Frauen lebten unter ständiger Überwachung und mussten jederzeit verfügbar sein – sowohl in den von der Organisation betriebenen Bordellen als auch bei Hausbesuchen. Oft mussten sie ohne jeglichen Schutz arbeiten. Die Opfer wurden im Ausland angeworben, häufig durch falsche Jobangebote über soziale Medien, die hohe Gehälter als Masseurinnen oder Pflegekräfte versprachen.
Organisation profitierte mehrfach von den Opfern
Die kriminelle Organisation profitierte nicht nur von den Einnahmen aus der Prostitution, sondern auch vom Verkauf illegaler Substanzen und betrügerischen Verfahren zur Legalisierung der Aufenthaltsstatus durch Scheinehen. Bei den Razzien stellte die Polizei hohe Geldbeträge, Fahrzeuge und Drogen sicher.
Die Organisation handelte zudem mit den Identitäten der Frauen, um die Verantwortlichen zu verschleiern und weitere kriminelle Geschäfte zu ermöglichen. Die Zwangsprostitution und die ausweglose Situation der Opfer führten letztlich zum Erfolg der Polizeiaktion.










