Erdrutsch isoliert zwei Haushalte in Esporles
Starkregen hat auf Mallorca einen Erdrutsch in Esporles ausgelöst und zwei Haushalte vorübergehend von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Angaben der Conselleria de Presidencia stürzten am Freitagmorgen mehrere große Felsbrocken und Kiefernbäume in der Nähe der Häuser ab. Verletzt wurde niemand, die Bewohner sind in Sicherheit. Die Hauptzufahrtsstraße bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Im Einsatz sind die Lokalpolizei Esporles, der Consell de Mallorca, die Guardia Civil, IBANAT, die Umweltagenten der Conselleria de Agricultura sowie die Feuerwehr von Mallorca. Helikopter überwachen das Gebiet aus der Luft, während Techniker von Riscbal mit Drohnen weitere Gefahren analysieren. Die Zivilschutzbehörde warnt alle Gemeinden, instabile Felsgebiete zu überwachen, da weitere Niederschläge bevorstehen.
Bürgermeister koordiniert Sofortmaßnahmen
Nachdem der Vorfall am Morgen des 23. Januar gemeldet wurde, reagierte der Stadtrat von Esporles umgehend. Bürgermeister Josep Ferrà verfolgte die Lage gemeinsam mit dem Direktor für Emergencies der Balearen. Die Feuerwehr von Mallorca bewertete die Risiken vor Ort, unterstützt durch den Hubschrauber Milana.
Die Einsatzkräfte evakuierten Fahrzeuge aus der Gefahrenzone und räumten umgestürzte Bäume. Wegen der anhaltend instabilen Bodenverhältnisse wurden die mechanischen Arbeiten jedoch unterbrochen – das Risiko weiterer Erdrutsche bleibt hoch. Riscbal-Techniker untersuchen die Situation per Drohne und erstellen einen Bericht, der frühestens kommende Woche vorliegt. Hauptursache ist die hohe Bodenfeuchtigkeit, die sich seit Mitte Dezember angestaut hat.
Sicherheit hat Vorrang – Evakuierung empfohlen
Bürgermeister Ferrà stellte klar, dass die Sicherheit der Menschen absolute Priorität habe. Den betroffenen Haushalten wurde daher eine vorübergehende Evakuierung empfohlen, bis der endgültige Bericht vorliegt. Alternative Unterkünfte stehen den Familien zur Verfügung. Die Gemeinde Esporles hat Absperrungen und Warnschilder aufgestellt, um die Bevölkerung über die anhaltende Erdrutschgefahr zu informieren.










