Razzia in Palma: Waffenhändler wegen illegalem Handel festgenommen
Die Guardia Civil und die Mossos d’Esquadra haben in Palma einen Mann festgenommen, der über das Internet und Kurierdienste verbotene Waffen in ganz Spanien vertrieb. Die Ermittlungen ergaben, dass er die Waffen aus Tschechien bezog und über Online-Plattformen sowie Messenger-Dienste anbot. Zu den beschlagnahmten Artikeln gehörten Schlagringe, Elektroschocker, Pfeffersprays und Teleskopschlagstöcke, die nach spanischem Waffengesetz als gefährlich eingestuft sind und nicht frei gehandelt werden dürfen.
Die Zahlungen wickelte der Händler über Plattformen wie Bizum oder klassische Banküberweisungen ab. Der Verdächtige wurde am Montag in seiner Wohnung in Palma verhaftet und am Folgetag dem Haftrichter vorgeführt. Neben den Waffen stellten die Ermittler große Mengen Anabolika sicher, weshalb dem Mann nun auch Verstöße gegen das Gesundheitsrecht vorgeworfen werden.
Ermittlungen und Zugriff
Die Operation mit dem Codenamen „Voltiocat-Cataleg“ führten die Informationsabteilung der Guardia Civil in Katalonien und die Generaldirektion Information der Mossos d’Esquadra durch. Die Koordination erfolgte unter Aufsicht des Untersuchungsgerichts Nummer 4 in Sabadell.
Der Händler verschickte die Waffen diskret über Kurierdienste an seine Kunden. Ermittler vermuten, dass hinter dem Handel ein gut organisiertes Netzwerk stehen könnte. Der Festgenommene gilt als Hauptverantwortlicher für die illegale Verbreitung dieser gefährlichen Waren in Spanien.
Hintergrund der Aktion
Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer größeren Aktion, die bereits vor einem Monat begonnen hatte. Ziel war es, den illegalen Handel mit gefährlichen Gütern einzudämmen. Die Strafverfolgungsmaßnahme zeigt die konsequenten Bemühungen der spanischen Behörden im Kampf gegen den Waffenhandel.










