Am Mittwoch begann vor der Audiencia Provincial der Inseln das Verfahren gegen drei Männer kubanischer Herkunft, die beschuldigt werden, im August 2021 eine 19-jährige Touristin aus den Niederlanden in einem Hotelzimmer an der Playa de Palma vergewaltigt zu haben.
Laut Anklage hatte eine der drei holländischen Freundinnen zuvor einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit einem der Angeklagten. Gegen 4.30 Uhr morgens zogen sich zwei der jungen Frauen zurück und nahmen dabei versehentlich das Telefon der späteren Geschädigten mit. Diese blieb allein mit den drei Männern im Hotelzimmer zurück. Als sie aus dem Badezimmer kam und bemerkte, dass ihre Freundinnen nicht mehr da waren, drängten die Männer sie in den Raum. Dort küssten sie die Frau gegen ihren Willen und vergewaltigten sie.
Posttraumatische Belastungsstörung nach der Tat
Nach dem Übergriff wurde das Opfer im Krankenhaus Son Llàtzer medizinisch versorgt. Die Ärzte entnahmen biologische Proben und leiteten eine vorbeugende HIV-Behandlung ein. Der Vorfall hat bei der jungen Frau schweren seelischen Schaden angerichtet. Sie leidet unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, die bis heute psychologische und psychiatrische Betreuung erfordert. Die 19-Jährige wird von Albträumen geplagt und hat mit erheblichen Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen.









