Der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, hat für Mittwoch, den 2. September, zu einer Solidaritätskundgebung für Ceuta aufgerufen. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr auf der Plaza de Cort. Sie soll die Unterstützung der Bürger von Palma und den Balearen für die autonome Stadt Ceuta angesichts der aktuellen Migrationskrise zum Ausdruck bringen.
Jaime Martínez hat in sozialen Medien Kritik am spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez geübt. Er wirft ihm vor, Ceuta im Stich zu lassen und nicht genügend Ressourcen bereitzustellen, um die territoriale Integrität und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten. Der Aufruf zur Kundgebung in Palma ist Teil einer landesweiten Initiative der Spanischen Föderation der Gemeinden und Provinzen (FEMP), die eine Solidarität aller spanischen Kommunen mit Ceuta anstrebt.
Situation in Ceuta als Warnung für die Balearen
Der Bürgermeister betonte, dass die Lage in Ceuta auch eine Warnung für andere Gebiete wie die Balearen sein sollte, die ebenfalls mit hohen Zahlen ankommender Migranten konfrontiert sind. In den letzten 15 Monaten erreichten mehr als 11.000 Migranten in Pateras die Inseln. Martínez fordert eine umfassendere Unterstützung durch die Regierung und eine bessere Verteilung der Ressourcen.
Mit der Veranstaltung soll ein klares Signal der Unterstützung und Solidarität mit Ceuta gesendet werden. Die Bürger von Palma und Mallorca sind aufgerufen, an der Kundgebung teilzunehmen. Der Bürgermeister verlangt zudem mehr Ressourcen von der spanischen Zentralregierung, um die Sicherheit zu gewährleisten und die Souveränität zu verteidigen.









