Ein Mann steht in Palma de Mallorca vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, das Kind seiner Partnerin über 15 Jahre hinweg sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert 27 Jahre Haft. Der Beschuldigte soll das Mädchen körperlich misshandelt und sexuell genötigt haben, häufig im gemeinsamen Haus in Manacor. Die Mutter der Betroffenen und weitere Zeugen berichteten, dass der Mann wiederholt die Tür öffnete, während sich die Tochter duschte, und dabei unangemessene Kommentare machte. Außerdem sei er regelmäßig in ihr Zimmer eingedrungen. Der Angeklagte bestreitet alle Vorwürfe und bezeichnet die Anschuldigungen als Rachemaßnahme.
Betroffene schildert jahrelange Übergriffe
Die Betroffene schilderte während der Gerichtsverhandlung detailliert die wiederholten Übergriffe, die sie von ihrem 13. bis zum 28. Lebensjahr erleiden musste. Die Staatsanwaltschaft stützt ihre Anklage auf Zeugenaussagen und forensische Beweise.
Experten begleiten den Prozess
Der Prozess verdeutlicht die Herausforderungen bei der forensischen Aufarbeitung solch schwerwiegender Vorwürfe. Experten der Kinder- und Frauenschutzabteilung, die die Betroffene von Beginn an betreuten, sagten als Zeugen aus. Der Richter wird in Kürze ein Urteil verkünden.









