Die Guardia Civil hat auf Mallorca einen Automobiltrainer wegen des Verdachts auf sexuelle Übergriffe und Grooming an einer 14-jährigen Rennfahrerin festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, seine Position ausgenutzt zu haben, um die Kontrolle über das persönliche und berufliche Leben der Minderjährigen zu erlangen.
Die Ereignisse begannen Anfang 2025, als die junge Deutsche nach Vertragsunterzeichnung Teil des Racing-Teams des Trainers wurde. Die Eltern erstatteten Anzeige, nachdem sie feststellten, dass der Trainer eine Reihe unangemessener und manipulativer Nachrichten an ihre Tochter geschickt hatte. Die Nachrichten enthielten Ausdrücke wie „Meine Prinzessin“ und „Ich kann nicht aufhören, an dich zu denken“. Diese Erkenntnisse führten dazu, dass die Ermittler den Trainer wegen Grooming und psychologischer Nötigung anklagten.
Körperliche Übergriffe und gefährliches Fahrverhalten
Neben den Nachrichten wird dem Trainer vorgeworfen, die Jugendliche körperlich belästigt zu haben. Laut Anklage küsste er ihren Nacken und berührte sie an der Hüfte, um eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Während einer Trainingsfahrt nach Magaluf soll der Verdächtige mit über 210 km/h gefahren sein und dabei versucht haben, die Hand der Fahrerin zu halten – was bei dem Mädchen Todesangst auslöste.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Nachdem die Vorwürfe bekannt wurden, bestätigte der Trainer, dass das Mädchen nicht mehr Teil des Teams sei. Er unterband anschließend jegliche Kommunikation mit ihr und ihren Eltern. Die Behörden betonen die Brisanz des Falls und berichten, dass sämtliche digitalen Beweise im Zuge der Ermittlungen gesichert wurden. Die Polizei von Calvià arbeitet weiter an der Aufklärung. Der Fall hat auch in der lokalen Gemeinschaft große Aufmerksamkeit erregt.
Die Ermittlungsbehörden ermutigen weitere mögliche Opfer, sich zu melden, um umfassende Aufklärung und Schutz zu gewährleisten.










