# Tragischer Tod eines Deutschen nach brutaler Attacke in Palma
Ein deutscher Staatsbürger, der in der Nacht des 30. November 2024 in Palma de Mallorca brutal angegriffen wurde, ist nach einem Jahr im Koma verstorben. Der Vorfall erschüttert die Gemeinde und entfacht erneut Diskussionen über Jugendgewalt und die Sicherheit in den Straßen der balearischen Hauptstadt. Zwei 17-jährige Jugendliche hatten das Opfer angegriffen und sein Mobiltelefon geraubt – nach eigenen Angaben, um ihre Freundinnen zu beeindrucken.
Die Täter überraschten ihr Opfer in der Nähe des Parks an der Straße Manacor, schlugen ihm ins Gesicht und stießen ihn zu Boden. Obwohl der Mann bereits bewusstlos war, traten sie weiter auf ihn ein, bevor sie Handy und Brieftasche stahlen und flüchteten. Ein Passant alarmierte die Rettungsdienste, die den Schwerverletzten ins Krankenhaus Son Espases brachten. Dort fiel er ins Koma, aus dem er nicht mehr erwachte. Freunde und Familie unterstützten ihn bis zuletzt.
Festnahme der minderjährigen Täter
Die Polizei nahm die beiden minderjährigen Täter Ende Dezember 2024 fest. Am 27. Dezember erweiterte die Staatsanwaltschaft die Anklage auf Mord. Die Tat löste in der lokalen Gemeinde eine heftige Debatte über das steigende Problem der Jugendkriminalität aus.
Ronald B., der als Projektleiter in einem Callcenter tätig war und eine Karriere im Online-Marketing anstrebte, war in der Inselgemeinschaft durch seine aktive Beteiligung in sozialen Netzwerken bekannt und geschätzt. Sein Engagement in Facebook-Gruppen sowie seine Unterstützungsdienste für Touristen und Jobsuchende machten ihn zu einer beliebten und respektierten Persönlichkeit auf Mallorca.
Diskussion über Jugendstrafrecht
Der politische Diskurs über die Angemessenheit des bestehenden Jugendstrafrechts bei schweren Gewaltverbrechen ist intensiv. Viele bezweifeln, ob die geltenden Regelungen ausreichen, um solche Taten zu ahnden und künftig zu verhindern. Die Trauer um Ronald B., der in Palma eine Familie von Freunden zurücklässt, zieht weiterhin weite Kreise.










