Am Sonntag sorgte eine kontroverse Schiedsrichterentscheidung im Spiel zwischen Mallorca und Espanyol für heftige Diskussionen. Ricardo de Burgos Bengoetxea wertete ein umstrittenes Tor für die Gastgeber, obwohl zuvor eine klare Foulsituation zu erkennen war. Samu Costa vom RCD Mallorca trat dabei auf den Fuß von Urko González von Espanyol – eine Szene, die nach Ansicht des VAR-Teams hätte geahndet werden müssen. Trotz dreiminütiger Videoüberprüfung blieb der Schiedsrichter bei seiner ursprünglichen Entscheidung und ließ das Tor zählen.
Technischer Ausschuss kritisiert Schiedsrichterentscheidung
Der technische Ausschuss der Schiedsrichter (CTA) äußerte sich deutlich kritisch zur Entscheidung von De Burgos Bengoetxea. In der wöchentlichen Sendung „Tiempo de revisión“ stufte der CTA die Entscheidung als falsch ein und stellte klar, dass der Schiedsrichter ein Angriffsfoul hätte pfeifen müssen. Die Aktion hätte zudem mit einer gelben Karte geahndet werden sollen.
Die Fehlentscheidung löste eine große Diskussion aus, da sie das Spiel erheblich beeinflusste. Auch andere umstrittene Entscheidungen, wie die rote Karte gegen Abqar wegen eines in Echtzeit nicht sichtbaren Vorfalls, wurden im Programm des CTA thematisiert.
Weitere umstrittene Szenen unter der Lupe
Ein weiteres Beispiel für kontroverse Entscheidungen lieferte das Spiel zwischen Sevilla und dem FC Barcelona, bei dem ein Handspiel von Carmona zu einem Elfmeter führte. Auch hier kritisierte der CTA, dass Schiedsrichterurteile den Ausgang von Spielen maßgeblich verändern können, und forderte eine Verbesserung der Schiedsrichterausbildung.
Die Beispiele zeigen, wie bedeutend eine korrekte Bewertung durch Schiedsrichter für den sportlichen Ausgang eines Spiels ist und unterstreichen die Wichtigkeit einer genauen Überprüfung strittiger Szenen durch den VAR.










