Die Stadt Palma plant eine umfassende Umgestaltung des seit 15 Jahren geschlossenen GESA-Gebäudes und seiner Umgebung an der Küstenlinie. Die geplante Investition von rund 76 Millionen Euro sieht eine Fertigstellung in etwa 25 Monaten vor, sofern die Finanzierung rechtzeitig gesichert ist. Das Architekturbüro Cruz y Ortiz gewann den Wettbewerb für diesen architektonischen Wandel.
Umfassende Sanierung und Neubau an der Küste
Das Sanierungsprojekt umfasst die Restaurierung des vom Verfall gezeichneten Baus von Josep Ferragut sowie die Errichtung eines neuen Gebäudes. Geplant sind kulturelle und innovative Einrichtungen wie eine Bibliothek, das künftige zentrale Institut der Künste Palmas und ein Zentrum für Energieinterpretation. Auch ein neues Auditorium und ein weitläufiger öffentlicher Raum entstehen.
Zusätzlich zu den kulturellen Einrichtungen sollen Büroräume für das Palma Culture & Innovation Bay geschaffen werden, das sich als Zentrum für Innovation und künstlerisches Schaffen etablieren will. Vom Erdgeschoss bis zur achten Etage sind Funktionsräume und Künstlerateliers vorgesehen. Nachhaltige Maßnahmen zielen auf Energieeffizienz und Umweltschutz ab. Das neue Design soll durch die Verbindung von Alt und Neu den öffentlichen Zugang zu Palmas Küste neu definieren.
Grünflächen und verbesserte Anbindung
Das Vorhaben wird durch die Pflanzung mediterraner Vegetation ergänzt, wobei auf einheimische Pflanzen mit geringem Wasserbedarf gesetzt wird. Der Standort soll als urbaner Treffpunkt dienen und bietet eine Dachterrasse mit Blick auf die Bucht. Insgesamt wird die Revitalisierung dieser Anlage als bedeutender Schritt für die Verknüpfung der Stadt mit ihrer Küstenfront gesehen. Neue Fußgängerbrücken und Radwege verbessern die Erreichbarkeit.
Das Projekt, das auch eine erhebliche Aufwertung der Infrastruktur darstellt, gilt als eines der ambitioniertesten städtebaulichen Vorhaben Palmas. Es soll die Stadt als mediterrane Kultur- und Innovationshauptstadt etablieren. Bürgermeister Jaime Martínez betont die zukünftige Rolle des Bereichs als gesellschaftliches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum auf den Balearen.










