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Der deutsche Konsul Wolfgang Engstler hat seinen Abschied von Mallorca gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth bei einem festlichen Empfang im Castillo Hotel Son Vida in Palma gefeiert. Den musikalischen Rahmen der Veranstaltung am Donnerstag bildeten der Sänger Max Raabe und der Pianist Christoph Israel. Wolfgang Engstler, der vor fünf Jahren im selben Hotel seinen Einstand gegeben hatte, zog Bilanz über seine Amtszeit auf der Insel.
Fünf Jahre zwischen Gefängnisbesuchen und Königsempfang
Engstler beschrieb Mallorca als eine Insel mit einzigartiger Anziehungskraft auf Menschen aus allen Gesellschaftsschichten. Die Insel sei Kulisse für großes Kino und Theater, berge jedoch auch Schattenseiten. In den vergangenen fünf Jahren habe er alles erlebt – von Gefängnisbesuchen bis zum Empfang der Königsfamilie.
Seine Rückkehr nach Berlin sei mit Vorfreude, aber auch mit Wehmut verbunden, sagte der scheidende Konsul. Er und seine Frau schätzten das facettenreiche Leben auf Mallorca, freuten sich aber auf neue berufliche Perspektiven in der Hauptstadt. Elisabeth Engstler hob besonders das kulturelle Angebot Berlins und die Nähe zur Familie hervor.
Hohe Lebensqualität und touristische Herausforderungen
Das Ehepaar betonte die hohe Lebensqualität auf Mallorca. Kurze Distanzen zu Naturschönheiten und die reiche Kultur seien besonders wertvoll gewesen. Gleichzeitig äußerte Wolfgang Engstler Bedenken hinsichtlich der Herausforderungen, die Mallorca als Touristeninsel bewältigen müsse. Die Balance zwischen Tourismus und den Lebensbedingungen der Einheimischen sei entscheidend.
Seiner Nachfolgerin Angelika Saake riet er, sich selbst ein Bild von der Insel zu machen. Kriminalität und Sicherheitsfragen seien Herausforderungen, mit denen jede Touristenregion konfrontiert werde, so Engstler.
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