Bei einer Stierkampfveranstaltung in Palma de Mallorca verhinderten Mitarbeiter und Polizei zwei Protestaktionen. Eine Aktivistin versuchte, mit einem Plakat gegen Stierkämpfe in die Arena zu gelangen. Ein Mitarbeiter stoppte sie mit einer Judo-Technik. Der Aktivistin droht nun eine Strafe von bis zu 30.000 Euro, da sie möglicherweise gegen die spanische Sicherheitsgesetzgebung verstoßen hat.
In einem weiteren Vorfall stoppte die Polizei den niederländischen Aktivisten Peter Janssen, bevor er die Arena betreten konnte. Durch schnelles Eingreifen verhinderte die Polizei, dass der Protest die Veranstaltung störte.
Proteste gegen Stierkämpfe: Hohe Strafen drohen
Die Vorfälle zeigen die Spannung, die oft mit Protesten gegen Stierkämpfe einhergeht. Stierkampfabende ziehen sowohl lokale als auch internationale Aktivisten an, die gezielt Medienaufmerksamkeit suchen. Solche Aktionen stellen jedoch ein erhebliches Risiko für Teilnehmer und Zuschauer dar.
Bei Ordnungswidrigkeiten können Bußgelder von bis zu 30.000 Euro verhängt werden. Die Polizei vor Ort handelte schnell, um die Sicherheit aller Anwesenden zu gewährleisten.
Den Stierkampf selbst prägte vor allem Alejandro Talavante. Er glänzte mit einer herausragenden Darbietung und ging als Sieger des Abends hervor.
Talavante überzeugt in voller Arena
José Mari Manzanares und Roca Rey nahmen ebenfalls teil, blieben jedoch hinter Talavante zurück. Dessen brillanter Auftritt mit einem Tier von Núñez del Cuvillo trug wesentlich zu seinem Sieg bei. Trotz der Proteste setzten die Toreros ihre Darbietungen fort und überzeugten das Publikum in der voll besetzten Arena.








