Die Polizei hat auf Mallorca drei Personen festgenommen, die eine Hündin entführt hatten. Der Vorfall ereignete sich, als eine Frau aus Palma ihr Tier während eines Spaziergangs verlor. Zwei Tage später erhielt sie einen Anruf: Ein Mann forderte ein Lösegeld von 950 Euro, um die Hündin zurückzugeben.
Polizei überwacht Geldübergabe
Die Frau hatte den Verlust ihrer Hündin der Polizei gemeldet. Es folgte eine intensive Suche. In sozialen Medien rief sie außerdem dazu auf, Hinweise zur Auffindung des Tiers zu geben. Schließlich vereinbarte sie ein Treffen mit dem mutmaßlichen Entführer in der Nähe eines Geldautomaten. Die Polizei war bereits informiert.
Am vereinbarten Treffpunkt erschienen zwei Frauen mit der Hündin. Die Beamten nahmen sie sofort fest. Die Tiereigentümerin erhielt ihr Haustier unversehrt zurück, ohne das Lösegeld zahlen zu müssen. Die Ermittlungen führten schließlich zu einer weiteren Festnahme: Auch der Mann, der die Forderungen telefonisch übermittelt hatte, wurde ermittelt und verhaftet.
Drei Festnahmen wegen Erpressung
Die Polizei klärte den Fall innerhalb von zwei Tagen. Die drei Verdächtigen müssen sich nun wegen Entführung und Erpressung verantworten. Der Fall erregte Aufsehen, da er sowohl die emotionale Belastung der Tierbesitzerin als auch die effiziente Arbeit der spanischen Behörden verdeutlicht.
Der Vorfall zeigt, wie schnell kriminelle Handlungen aufgedeckt werden können, wenn Polizei und Betroffene zusammenarbeiten. Die Geschichte fand ein glückliches Ende: Die Hündin konnte zu ihrer Besitzerin zurückkehren.








