Die deutschen Reiseveranstalter bleiben trotz der bevorstehenden Streiks auf Mallorca gelassen, auch wenn vereinzelte Verzögerungen möglich sind. Alltours weist darauf hin, dass nur ein kleiner Teil der Gäste betroffen ist. Viele Urlauber reisen mit Charter-Airlines, die ihre Bodenabfertigung selbst organisieren. Das mindert die Auswirkungen des Streiks erheblich. Für die stark gebuchten Tage rund um die Karwoche rechnet Sprecher Jens Völmicke allerdings mit Verzögerungen.
TUI beobachtet die Lage genau und prüft, ob die Flüge unter die vorgeschriebenen Mindestdienstleistungen fallen. Diese sichern einen Grundbetrieb. Der Konzern setzt auf die Flexibilität der eigenen Airline, die schnell auf veränderte Kapazitätsanforderungen reagiert. Trotz möglicher Verspätungen bleibt Mallorca ein beliebtes Reiseziel – nicht zuletzt wegen der geopolitischen Unsicherheiten weltweit.
Lange Wartezeiten möglich, aber kein Grund zur Sorge
DERTOUR warnt vor längeren Wartezeiten bei Ein- und Ausreise, sieht jedoch keine wesentlichen Änderungen im Buchungsverhalten. Der Streik dürfte dem Image Mallorcas keinen dauerhaften Schaden zufügen. Die Insel punktet durch ihre Nähe und gute Infrastruktur. Veranstalter mit eigenen Airlines profitieren besonders von der selbst organisierten Bodenabfertigung.
Eurowings teilt mit, dass ihre Passagiere dank eines eigenen Bodenabfertigungsdienstes nicht vom Streik betroffen sind. Auch Condor-Fluggäste bleiben verschont, da die Airline mit einem anderen Dienstleister am Flughafen Palma de Mallorca zusammenarbeitet. Die angekündigten Streiks richten sich vor allem gegen große Handling-Firmen wie Groundforce und Menzies, die landesweit an Flughäfen tätig sind – auch in Palma.










