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Der Januar auf Mallorca war von extremen Wetterereignissen geprägt: Es fiel doppelt so viel Regen wie üblich. Die balearische Niederlassung der staatlichen Wetteragentur Aemet registrierte eine Serie von bis zu sechs schweren Stürmen, die heftige Regenfälle, starke Winde und eine raue See mit sich brachten. Mit einer Durchschnittstemperatur von 11 °C verlief der Monat auf den Balearen insgesamt mild.
Besonders stark betroffen war die Serra de Tramuntana: In Lluc fielen 308,9 Liter pro Quadratmeter, in Son Torrella 281,6 l/m² – das entspricht 101 Prozent beziehungsweise 75 Prozent über den Normalwerten. Palma, Porto Pi erlebte den viertnassesten Januar seit 48 Jahren mit 116,2 l/m², also dem 3,2-fachen des Durchschnitts. Die höchsten Tagesniederschläge wurden am 19. Januar gemessen: 124,5 l/m² in Lluc und 102,8 l/m² in Son Torrella.
Rekord bei Sturmtagen und Windböen
Der Monat brachte vier Schneetage, sechs Nebeltage und sieben Sturmtage. Am Flughafen Palma stellten 15 Tage mit starkem Wind einen Rekord auf – normalerweise sind es nur fünf. Die stärkste Windböe erreichte am 31. Januar in Alfàbia 158 km/h. An der Dragonera-Boje wurden an drei Tagen Wellenhöhen über vier Metern registriert, die höchste Welle maß am 20. Januar 4,7 Meter.
Die Temperaturspanne war beträchtlich: Am 13. Januar wurden in Artà 20,6 °C gemessen, während das Thermometer am 7. Januar in Escorca auf -3,7 °C fiel. Das Wetter im Januar zeigte sich auf den Balearen außergewöhnlich extrem und abwechslungsreich.
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