Mallorca wurde am Montag erneut von schweren Unwettern getroffen: Sturmtief Ingrid sorgte für gefährliche Wetterverhältnisse auf der Insel. Trotz einer kurzen Wetterberuhigung zur Mittagszeit blieb die Lage angespannt. Der spanische Wetterdienst Aemet gab wegen starker Winde und hoher Wellen eine Gelb-Warnung heraus. Besonders die Serra de Tramuntana sowie der Norden und Nordosten der Insel waren betroffen. Die Böen erreichten teilweise Geschwindigkeiten von über 80 km/h, an exponierten Stellen sogar mehr als 100 km/h. Bis Montagmittag trafen Wellen von bis zu drei Metern auf die Küstengebiete.
Die Rettungsorganisation 112 forderte die Bevölkerung auf, sich von den Küsten fernzuhalten. In den kommenden Tagen bleibt das Wetter instabil – bereits jetzt wurde das nächste Sturmtief Joseph angekündigt. Auch der Schiffverkehr ist betroffen, mehrere Verbindungen fielen bereits aus. Besonders nachts können vereinzelt heftige Niederschläge mit Gewittern und Hagel auftreten.
Starke Böen und Schauer auch am Dienstag erwartet
Am Dienstag rechnen Meteorologen ebenfalls mit starken Böen, die ab dem Nachmittag bis zu 70–80 km/h erreichen können. Der Himmel wird bedeckt bis stark bewölkt sein, wodurch die Wahrscheinlichkeit für Schauer steigt. Die extremen Wetterbedingungen führten bereits zu zahlreichen Zwischenfällen: Auf Ibiza zählte man 53 Vorfälle, auf Mallorca 30.
Die Unwetterprognosen für die kommenden Tage geben wenig Anlass zur Hoffnung auf Besserung. Auch wenn die Temperaturen steigen, ist Vorsicht geboten – besonders in Küstennähe. Die Behörden warnen weiterhin vor den Risiken durch anhaltend schwere Winde und halten die Warnstufen aufrecht.









