Auf Mallorca bleibt die Wassersituation trotz erhöhter Niederschläge im Oktober kritisch. Die Gebiete Artà, es Pla und Manacor-Felanitx befinden sich weiterhin im Alarmzustand – das entspricht 22,5 Prozent der Fläche der Balearen. Obwohl im Oktober durchschnittlich 93 Liter pro Quadratmeter auf Mallorca fielen, bleibt die Wasserversorgung angespannt. In Migjorn hat sich die Lage etwas entspannt, dort gilt nun Vorwarnung. In der Tramuntana dagegen hat sich die Situation verschlechtert.
Ibiza und Formentera mit hohen Niederschlägen
Nach Angaben des spanischen Wetterdienstes Aemet erhielt Ibiza im Oktober besonders viel Regen: 232 Liter pro Quadratmeter. Auch Formentera verzeichnete überdurchschnittliche Niederschläge. Über die letzten zwölf Monate hinweg erreichten die Balearen nahezu 98 Prozent des langjährigen Durchschnitts. Trotz der Annäherung an die üblichen Niederschlagswerte bleibt ein deutlicher Anstieg der Wasserreserven abzuwarten.
Warme Temperaturen verschärfen die Lage
Die Behörden betonen, dass die ungewöhnlich warmen Temperaturen die Situation zusätzlich verschärfen. Mit durchschnittlich 20 Grad Celsius lag die Temperatur im Oktober um 1,2 Grad über dem Normalwert. Die balearische Regierung erwartet im November eine weitere Erholung der Wasservorräte, rechnet jedoch nicht mit kurzfristigen Änderungen bei den Dürrewarnstufen. Die Bevölkerung wird weiterhin zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert.









