Der Consell de Mallorca hat ein umfangreiches Hilfspaket von 12,6 Millionen Euro genehmigt, um die Wirtschaftskrise infolge des Konflikts im Nahen Osten abzufedern. Das Paket bildet die erste Phase des Plans „Mallorca Protege“, der insgesamt 84 Millionen Euro umfasst. Die Gelder stammen aus den Rücklagen des Vorjahresbudgets für 2026.
Rafel Bosch, Finanzminister des Consell, kündigte an, dass in Kürze eine weitere Tranche von 17,5 Millionen Euro freigegeben wird, um Familien, Unternehmen und produktive Sektoren auf Mallorca zu unterstützen. Zusammen mit Investitionen von 53,5 Millionen Euro in öffentliche Bauvorhaben – darunter Modernisierungen und ökologische Verbesserungen der Infrastruktur – beläuft sich das Gesamtvolumen des Plans auf 83,6 Millionen Euro.
Zehn Millionen Euro für soziale Projekte
Rund 10 Millionen Euro fließen in soziale Projekte. Davon erhält das IMAS 9,1 Millionen Euro, um behinderten Menschen den Zugang zu Wohnraum zu erleichtern und Infrastrukturmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen zu finanzieren. Zudem unterstützt der Consell die Gemeinden mit 800.000 Euro bei der Organisation von Sommeraktivitäten für Kinder, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern.
Wirtschaftsförderung mit 56 Millionen Euro
Für wirtschaftliche Maßnahmen sind 56,1 Millionen Euro vorgesehen. Dazu zählen 2,4 Millionen Euro für die Erhaltung des Straßennetzes und 200.000 Euro zur Förderung der lokalen Filmproduktion. Der Consell kündigte zudem eine adaptive Preisgestaltung und flexible Fristen für Bauaufträge an, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.
Weitere 12,9 Millionen Euro aus den Rücklagen verteilen sich auf verschiedene Abteilungen. Darunter fließen 4,5 Millionen Euro in die Erhöhung der Gehälter beim IMAS und 1,5 Millionen Euro in die Förderung des nachhaltigen Tourismus.










