Ein Drohnenvorfall während einer Veranstaltung an der Kathedrale La Seu in Palma de Mallorca hat für Aufsehen gesorgt. Gäste wie die frühere Königin Sofía und hochrangige Politiker nahmen an einem Benefizkonzert teil, das Anlass für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bot. Die Drohne wurde in einem sensiblen Sicherheitsbereich gesichtet, woraufhin die spanische Nationalpolizei über den nicht genehmigten Einsatz informiert wurde.
Staatliche Systeme registrierten den Flug, der eine Gefahr für ankommende Delegationen darstellte. Der Drohnenpilot verlor die Kontrolle und ließ das Gerät unbeaufsichtigt. Mithilfe von tragbaren Erkennungssystemen und der Unterstützung einer Polizeidrohne ermittelten die Beamten den Standort des Piloten auf einem vor der Lonja geankerten Katamaran. Eine Polizeistreife griff vor Ort ein, beschlagnahmte die Drohne und zeigte den Piloten an.
Drohnenpilot ohne Lizenz unterwegs
Die Polizei stellte fest, dass der Mann weder Lizenz noch Erlaubnis für den Flug besaß. Ihm droht eine Geldstrafe zwischen 1.000 und 225.000 Euro. Die Beamten warnten, dass derartige Verstöße ernsthafte Sicherheitsrisiken bergen. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend während des Konzerts, wie eine offizielle Mitteilung der Nationalpolizei bestätigte.
Der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit strenger Kontrollen und Lizenzen für unbemannte Fluggeräte, besonders in sicherheitskritischen Zonen. Die Nationalpolizei betonte die Gefahren für bemannte Flugzeuge und die öffentliche Sicherheit, die durch unkontrollierte Drohnenflüge entstehen können.










