Ein Mann wurde von der Audiencia Provincial de Palma zu 34 Jahren Haft verurteilt, weil er ein nigerianisches Mädchen als Sexsklavin auf Mallorca missbrauchte. Die Strafe sieht auch eine Entschädigungszahlung von 300.000 Euro wegen psychischer und moralischer Schäden vor. Der Täter, bekannt als der „Monster von Algaida“, hatte sich als Wohltäter ausgegeben, während er das Mädchen über mehrere Jahre hinweg missbrauchte.
Perfide Masche: Vom vermeintlichen Wohltäter zum Peiniger
Der Verurteilte brachte das Mädchen aus einer extrem armen Region in Nigeria nach Spanien, indem er die Mutter zu einer Scheinehe überredete. Auf der Insel angekommen, isolierte er das Opfer vollständig von seiner Familie. Er zwang es, in einem abgelegenen Haus zu leben, wo er es regelmäßig missbrauchte und unter ständiger Überwachung hielt.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann die Minderjährige zur Unterschrift unter einen Vertrag zwang, der sie zu täglichen sexuellen Handlungen verpflichtete. Zudem kontrollierte er ihre gesamte Kommunikation und überwachte sie mithilfe von Kameras, die im ganzen Haus installiert waren.










