Die Position von Jagoba Arrasate als Trainer des RCD Mallorca gerät zunehmend unter Druck. Obwohl sein Vertrag noch bis Juni 2027 läuft, ermöglichen vertragliche Klauseln dem Verein eine vorzeitige Trennung unter bestimmten Voraussetzungen. Die schwachen Ergebnisse der vergangenen Wochen und die prekäre Tabellensituation – nur ein Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone – verschärfen die Lage. Zudem stehen mehrere schwierige Partien gegen starke Gegner bevor.
Schwierige Entscheidung für die Vereinsführung
Die Verantwortlichen des RCD Mallorca zögern mit einer Entlassung Arrasates. Ein solcher Schritt würde bedeuten, Fehler bei seiner Verpflichtung einzugestehen. Hinzu kommen finanzielle Aspekte: Eine Abfindung für den aktuellen Trainer und die Verpflichtung eines Nachfolgers, der seinerseits einen längerfristigen Vertrag fordern dürfte, belasten das Budget erheblich.
Gleichzeitig bemüht sich der Verein, im Januar-Transferfenster Verstärkungen zu holen. Besonders der kolumbianische Offensivspieler Yáser Asprilla vom FC Girona steht auf der Wunschliste. Allerdings erschweren finanzielle Hürden eine Verpflichtung.
Abstiegskampf als größte Herausforderung
Intern plant der Club, Arrasate zunächst bis Saisonende im Amt zu lassen und dann einen Trainerwechsel vorzunehmen. Ob diese Strategie aufrechterhalten werden kann, bleibt fraglich. Ein möglicher Abstieg in die zweite Liga würde erhebliche sportliche und wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen.










