Auf einer Drogenfinca auf Mallorca sorgen illegal organisierte Partys seit Monaten für massive Probleme. Besonders an Wochenenden und Feiertagen dröhnt die Musik ununterbrochen – oft von früh morgens bis tief in die Nacht. Die Anwohner sind zunehmend verängstigt und fühlen sich von den Behörden im Stich gelassen.
Wildparken und Lärmbelästigung rund um die Uhr
Die illegalen Veranstaltungen ziehen zahlreiche Besucher an, die ihre Fahrzeuge wahllos abstellen und somit die Mobilität der Anwohner erheblich behindern. Zufahrten werden blockiert, Straßen zugeparkt. Der ständige Lärm macht ein normales Leben kaum noch möglich.
Angst vor Einbrüchen wächst
Die Sorge der Anwohner beschränkt sich nicht auf Lärm und Verkehrschaos. Immer wieder dringen Partygäste auf private Grundstücke ein. Ein Anwohner traf kürzlich am frühen Morgen einen Fremden auf seinem eigenen Grundstück an. Die Bewohner fühlen sich in ihren Häusern nicht mehr sicher.
Müllberge und Vandalismus
Nach den Partys bietet sich den Anwohnern regelmäßig dasselbe Bild: Überall liegen Bierdosen, Plastikbecher und andere Abfälle herum, die sie selbst beseitigen müssen. Innerhalb der Finca herrscht völliges Chaos: beschädigte Wände, abgestellte Fahrzeuge, darunter ein Jetski und ein Motorrad. Die Adresse der Finca wurde groß an eine Wand gesprüht – offenbar als Wegweiser für Besucher.
Werbung in sozialen Netzwerken
Die Veranstaltungen werden offen in sozialen Netzwerken beworben, teilweise sogar mit Eintrittskontrollen. Die Dreistigkeit der Organisatoren verschärft die Lage weiter und verstärkt die Sorge vor künftigen Vorfällen.
Polizeieinsätze bleiben wirkungslos
Lokalpolizeieinsätze, wie etwa im Januar, haben bislang wenig bewirkt. Die Anwohner hoffen nun auf konsequentere Maßnahmen der Polizei in Palma und ein dauerhaftes Einschreiten gegen die illegalen Partys.










