Durchsuchungen in Luxusvillen wegen Sanktionsumgehung
Die spanische Polizei hat am Montag mehrere Luxusvillen auf Mallorca durchsucht, die mit dem russischen Waffenmagnaten Nikolai Kolesov in Verbindung stehen. Kolesov, der enge Beziehungen zu Wladimir Putin unterhält, steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.
Verdacht auf Umgehung von EU-Sanktionen
Nach Angaben der Fundación Anticorrupción, einer Oppositionsorganisation gegen die russische Regierung, sollen die Anwesen genutzt worden sein, um EU-Sanktionen zu umgehen. Die durchsuchten Immobilien haben einen geschätzten Gesamtwert von 18 Millionen Euro. Dazu zählt unter anderem ein 1.200 Quadratmeter großes Chalet in Calvià sowie weitere Objekte in der Region.
Festnahmen und Sicherstellungen
Bei den Durchsuchungen stellte die Polizei mehrere Luxusfahrzeuge und eine größere Menge Bargeld sicher. Zwei Personen wurden festgenommen, darunter eine moldawische Anwältin, die als Übersetzerin und Bevollmächtigte agierte. Die Vorwürfe lauten auf Geldwäsche und weitere finanzrechtliche Vergehen. Die Fundación Anticorrupción fordert eine gründliche Untersuchung der Besitzverhältnisse und mögliche Sanktionen.










