Ein schockierender Vorfall ereignete sich vergangenen Dienstag in einem Hotel auf Mallorca. Eine schwangere britische Touristin berichtete, dass ein externer Masseur sie während einer Massage sexuell übergriffig berührt habe. Die Behandlung verlief zunächst unauffällig, dann soll der Masseur seine Hände in Richtung ihrer Leistengegend bewegt und gegen ihren Willen seine Finger in ihren Intimbereich eingeführt haben.
Die Frau begann sofort zu schreien und verließ den Behandlungsraum, um Hilfe zu suchen. Das Hotelpersonal reagierte prompt. Allerdings steht das Hotel nun in der Kritik: Bereits vor einem Jahr soll es eine ähnliche Beschwerde gegen denselben Masseur gegeben haben, die jedoch nicht als ernst eingestuft worden war. Die Polizei nahm den Verdächtigen in Porto Cristo fest und ermittelt weiter. Aussagen der Geschädigten und des Hotelmanagements liegen vor.
Polizei fasst Verdächtigen in Porto Cristo
Nach dem Vorfall verließ der Masseur die Hotelanlage, wurde jedoch später von der Polizei gefasst. Die Ermittlungen dauern an. Das Hotel betonte in einer Stellungnahme, dass der Masseur nicht fest angestellt sei, sondern auf Nachfrage gebucht werde. Die Verantwortlichen müssen sich nun die Frage gefallen lassen, warum eine frühere Beschwerde gegen den Mann ohne Konsequenzen blieb.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf Sicherheitsvorkehrungen in Hotels und die Notwendigkeit, Beschwerden dieser Art ernst zu nehmen und angemessen zu reagieren.









