Die Stadt Palma hat die Sicherheitsvorkehrungen in der beliebten Ferienregion Playa de Palma verstärkt. Bürgermeister Jaime Martínez kündigte an, dass im Rahmen eines neuen Abkommens gemeinsame Aktionsprotokolle eingeführt werden. Der Austausch von Warnungen und Präventivhinweisen wird gefördert. Zudem sind regelmäßige Koordinationssitzungen geplant. Ein gemeinsames Überwachungskomitee soll das System kontinuierlich bewerten.
Bislang sporadische Kooperationen zwischen Ortspolizei und privaten Sicherheitskräften wurden durch ein stabiles und dauerhaftes Rahmenwerk ersetzt. Dieses umfasst auch Schulungsinitiativen für Sicherheitskräfte, um die Bereitschaft und Zusammenarbeit zu verbessern. Teilnehmende Einrichtungen erhalten einen Verhaltenskodex, der Gästen die Verhaltensregeln in der Playa de Palma mehrsprachig vermittelt.
Neues Sicherheitsteam vermittelt zwischen Polizei und privaten Diensten
Zur Unterstützung dieser Maßnahmen wurde das Community Team zur Sicherheit touristischer Einrichtungen (Cetur) gegründet. Das Team vermittelt zwischen Lokalpolizei und Sicherheitsdiensten und fördert proaktive Präventionsmaßnahmen.
Im Zuge der laufenden Sommerschutzoperation wurden bereits rund 300 Personen in Palma festgenommen, darunter zahlreiche Taschendiebe und Einbrecher. Viele Festnahmen erfolgten während gemeinsamer Patrouillen mit niederländischen und deutschen Polizeibeamten. Die Kriminellen agieren meist in Teams: Einige führen die Diebstähle aus, andere nehmen die Beute entgegen.
Zusätzlich zu den lokalen Maßnahmen wurden die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen der Balearen verstärkt, um die Einreise besser zu überwachen und die öffentliche Sicherheit zu erhöhen.









