An der Playa de Palma hat sich die Lage nach der Festnahme eines Straßenhändlers zugespitzt. Die Lokalpolizei von Palma nahm den Mann wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das gewerbliche Schutzrecht fest. Daraufhin versammelten sich etwa 50 weitere Straßenhändler und versuchten, den Abtransport zu verhindern. Um die Situation zu entschärfen, rückten zusätzliche Einheiten der Stadtpolizei sowie die Nationalpolizei an.
Bürgermeister verteidigt Vorgehen der Polizei
Tags darauf nahm der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, bei einer Pressekonferenz in der Schinkenstraße zu den Vorfällen Stellung. Laut Martínez handelte es sich um einen Einzelfall, die Ortspolizei habe „beispielhaft“ reagiert. Seit Einführung des Sonder-Sicherheitskonzepts CETUR im Mai hat die Lokalpolizei rund 3.500 Anzeigen eingeleitet – mehr als 2.000 davon betreffen illegalen Straßenverkauf.
Die Stadtverwaltung will illegale Aktivitäten eindämmen und legale Arbeitsmöglichkeiten fördern. Seit Mai wurden etwa 100.000 Gegenstände beschlagnahmt, hauptsächlich gefälschte Markenartikel.
Mehr Polizeipräsenz geplant
Im kommenden Jahr soll die Präsenz der Ortspolizei weiter verstärkt werden. Martínez betonte, dass legale Arbeitsbedingungen und soziale Unterstützung zur Verfügung stünden. Dennoch bleibt offen, ob diese Maßnahmen die Probleme langfristig lösen werden.
Die Spannungen zwischen Straßenhändlern und Polizei verdeutlichen die Herausforderungen bei der Durchsetzung des Rechts in touristischen Zentren wie der Playa de Palma.









