Am Freitag kam es in Palma zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und Aktivisten. Nationalpolizei und Lokalpolizei hatten ein umfangreiches Sicherheitsaufgebot rund um die Plaça d’Espanya mobilisiert, um Krawalle und Plünderungen zu verhindern. Dabei kamen auch Polizeidrohnen zum Einsatz.
Eine Gruppe von sechs Jugendlichen erregte besondere Aufmerksamkeit: Sie führten ätzende Flüssigkeiten wie Salzsäure und eine Schusswaffenattrappe mit sich. Die Polizei prüfte, ob es sich um Sympathisanten von Blocus handelte. Die Kundgebung der Aktivistengruppe zog rund 1000 Menschen an – nicht alle kamen in friedlicher Absicht.
Steine und Böller auf der Plaça d’Espanya
Am Abend eskalierten die Spannungen, als mutmaßlich rechtsextreme Personen auf die Aktivisten trafen, die dort für bezahlbaren Wohnraum campieren. Steine, Böller und Beschimpfungen flogen. Für die Geschäftsleute im Zentrum war die Lage alarmierend: Viele sicherten ihre Schaufenster oder schlossen vorzeitig.
Blocus Mallorca kündigte eine zweite Versammlung an, die am Folgeabend stattfinden sollte – möglicherweise an einem anderen Ort und zu früherer Uhrzeit. Die Behörden befürchten, dass sich Unruhestifter unter die Halloween-Verkleidungen mischen könnten.









