Mallorca verschärft Maßnahmen gegen Wasserknappheit
Wegen anhaltender Wasserknappheit hat Mallorca strengere Regelungen eingeführt. Anwohner dürfen künftig maximal 340 Liter Wasser pro Tag verbrauchen. Wer dagegen verstößt, muss mit Bußgeldern bis zu 2.500 Euro rechnen. Im Ernstfall droht sogar die Abschaltung des Wasseranschlusses.
Betroffene Gebiete und temporäre Verbote
Besonders kritisch ist die Lage in den Straßen 6 und 9 einer Gemeinde der Insel. Dort ist die Wasserversorgung am stärksten gefährdet. Die Stadtverwaltung hat deshalb ein temporäres Verbot für nicht lebensnotwendige Wassernutzungen erlassen. Dazu zählen die Bewässerung von Gärten und das Befüllen von Pools.
Notfallmaßnahmen und zusätzliche Brunnen
Um die Versorgung zu sichern, stellt die Gemeinde Wassertanker bereit. Falls nötig, werden sektorale Abschaltungen wieder eingeführt. Zusammen mit bereits bestehenden Beschränkungen und der geplanten Inbetriebnahme eines zweiten Brunnens soll dies die Wasserversorgung stabilisieren.
Informationskampagne für Bewohner
Eine Informationskampagne klärt die Anwohner über die neuen Maßnahmen auf. Die Verteilung von Infomaterial in den betroffenen Gebieten Ses Rotgetes und Jardín de Flores wird am Mittwoch abgeschlossen.









