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Die Regierung auf Mallorca hat ein neues Gesetz auf den Weg gebracht, das die Anzahl der Fahrzeuge auf der Insel begrenzen soll. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenderen Strategie gegen Verkehrsüberlastung und die Auswirkungen des Massentourismus. Der Antrag wurde im Eilverfahren ins Parlament eingebracht, um die Bearbeitungszeit zu verkürzen.
Der Sprecher der konservativen PP, Sebastià Sagreras, sprach von einem „historischen Moment“. Er hob hervor, dass die aktuelle Mitte-Rechts-Regierung erreiche, woran frühere Regierungen gescheitert seien. Das Gesetz enthält zudem ein Verbot neuer Touristenlizenzen und die Entfernung illegaler Ferienvermietungsanzeigen.
Politische Reaktionen auf das Fahrzeug-Limit
Vox enthielt sich bei der jüngsten Abstimmung. Die Partei erkennt zwar die Stau-Problematik an, kritisiert die vorgeschlagenen Maßnahmen jedoch als ungeeignet. Manuela Cañadas von Vox argumentierte, dass der Verkehr mit besserer Infrastruktur wie zusätzlichen Parkplätzen und breiteren Straßen entlastet werden könnte.
Die oppositionellen Sozialisten (PSIB) unterstützen das Gesetz, bemängeln aber das Tempo der Umsetzung. Marc Pons vom PSIB erklärte, dass die Ergebnisse dieser Regelung vermutlich erst in der nächsten Legislaturperiode sichtbar würden. Auch Més per Mallorca äußerte Bedenken und kritisierte, dass das Gesetz durch die Beziehung zwischen PP und Vox verzögert worden sei.
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