Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten betrifft auch zahlreiche Mallorquiner. Nach dem Ausbruch heftiger Auseinandersetzungen zwischen Iran, den USA und Israel bleibt der Luftraum über den Vereinigten Arabischen Emiraten geschlossen. Viele Reisende aus Mallorca sitzen fest.
Robert González, Besitzer der Sport- und Nahrungsergänzungskette Vital Fit, berichtete, wie ihm ein Fehler beim Ticketkauf aus der Patsche half. Ursprünglich hätte er über Dubai nach Mallorca fliegen sollen. Zum Glück hatte er das Datum falsch gewählt, was ihn vor einem Aufenthalt im umkämpften Dubai bewahrte. Ein Angriff auf das Hotel Fairmont The Palm in Dubai hatte dort einen Brand ausgelöst und Verletzte gefordert.
Gestrandete Mallorquiner in Bangkok
Der Luftraum bleibt seit Samstag geschlossen, was auch andere Mallorquiner wie González betrifft. In Bangkok herrscht angespannte Stimmung, da weitere Entwicklungen des Konflikts unvorhersehbar sind. González hat eine alternative Reiseroute über China gewählt, um nicht länger in der Region festzusitzen.
Ebenso betroffen ist eine Gruppe Mallorquiner in Abu Dhabi, die seit mehreren Tagen auf Informationen und einen Rückflug wartet. Luftschläge gegen US-Basen in der Region haben die Sicherheitslage verschärft und den Flugverkehr lahmgelegt.
Kritik an diplomatischer Unterstützung
Betroffene in Abu Dhabi kritisieren die unzureichende Unterstützung durch lokale diplomatische Vertretungen. Sie beklagen mangelnde Informationen der spanischen Botschaft, während die französische Vertretung hilfreichere Hinweise bot.
Die Eskalation des Nahost-Konflikts beeinträchtigt das Leben vieler Menschen, darunter zahlreiche Mallorquiner, die derzeit in der Region festsitzen und auf eine Rückkehrmöglichkeit warten.










