# Brutaler Angriff in Palma führt zu Haftstrafen
Vier junge Männer sind in Palma zu Haftstrafen verurteilt worden, nachdem sie versucht hatten, einen anderen jungen Mann vor einer Discothek in Portopí zu töten. Die Beschuldigten hatten ihre Tat vor Gericht gestanden und akzeptierten mildere Strafen infolge einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft. Ein Täter wurde zu vier Jahren Haft verurteilt, während die anderen drei jeweils zwei Jahre erhielten. Alle vier profitierten von strafmildernden Umständen, da sie einen Teil der Entschädigungssumme von 41.000 Euro an das Opfer gezahlt hatten.
Messerangriff vor Discothek Velvet in Portopí
Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 6. April 2025, als ein Streit zwischen dem späteren Opfer und einem der Angeklagten eskalierte. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung warfen die vier Angeklagten den jungen Mann zu Boden. Einer von ihnen fügte ihm elf Messerstiche zu, während die anderen ihn festhielten. Das Opfer wurde schwer verletzt – ein Stich traf die Lunge und führte zu einem Krankenhausaufenthalt.
Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich eine Gesamtstrafe von 36 Jahren gefordert, diese wurde jedoch durch die Einigung erheblich reduziert. Die mildere Strafe begründet sich unter anderem dadurch, dass die Angeklagten unter Alkoholeinfluss standen. Zusätzlich erhielten sie eine zweijährige Kontaktsperre, während der sie sich dem Opfer nicht nähern dürfen.
Ermittlungen und Verurteilung
Die Polizei nahm die Ermittlungen unmittelbar nach der Tat auf, wobei Überwachungsaufnahmen und Zeugenaussagen entscheidende Beweise lieferten. Das Opfer berichtete, dass es die Messerstiche nicht wahrgenommen habe, jedoch die körperliche Gewalt der Angreifer spürte.
Im Prozess bekundeten die Beschuldigten ihre Reue und zahlten eine Teilentschädigung. Dieses Verhalten trug zur Verringerung der Haftstrafen bei. Die Strafen für drei der Täter wurden zur Bewährung ausgesetzt, sofern sie in den nächsten Jahren straffrei bleiben.










