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In Palma hat das Linksoppositionsbündnis aus PSOE, Més und einer Stadträtin von Podemos mit einer Protestaktion auf die Räumung der alten Gefängnisanlage reagiert. Die politischen Vertreter kritisieren, dass für rund 80 ehemalige Bewohner keine alternativen Wohnlösungen bereitgestellt wurden. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten sie die Maßnahme als Teil einer systematischen Strategie zur Vertreibung der verwundbarsten Bevölkerungsgruppen Palmas. Sie fordern, die Stadt zur Notstandsgemeinde in Wohnfragen zu erklären, und verlangen soziale sowie institutionelle Antworten statt Sanktionen.
140 neue Sozialwohnungen im ehemaligen Gefängnis
Die Stadtverwaltung Palma plant, das alte Gefängnis umzunutzen und dort 140 Sozialwohnungen zu errichten. Diese richten sich an Berufsgruppen, die Schwierigkeiten haben, in Palma bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wie Mercedes Celeste, Sprecherin des Regierungsteams, mitteilte, wurde das Vorprojekt bereits genehmigt und die Ausschreibung zur Erstellung des Bauvorhabens gestartet. Damit will die Stadt ihre öffentliche Wohnbaupolitik stärken und an die aktuellen Bedürfnisse anpassen.
Ergänzend zu den Wohnbauplänen ist ein Mobilitätsprojekt vorgesehen. Eine neue Verkehrsanbindung sowie ein Kreisverkehr von der Vía de Cintura nach Cas Capiscol sollen den Verkehrsfluss in der Region verbessern. Für die Umsetzung dieses Infrastrukturprojekts ist der Stadtrat von Mallorca zuständig.
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