Räumung der Alten Haftanstalt wegen Brandgefahr
Die Stadtverwaltung von Palma hat zur Unterstützung für die Bewohner der alten Haftanstalt aufgerufen. Eine Räumung des Gebäudes aus Sicherheitsgründen steht bevor. Die Besetzung sei aufgrund ernsthafter Brandgefahr nicht mehr tragbar, teilte der Stadtrat mit. Nach städtischen Erhebungen haben etwa 65 Prozent der Bewohner keinen geregelten Aufenthaltsstatus. Soziale Organisationen wie Cruz Roja sollen helfen, konnten bisher aber keine Lösungen anbieten.
Mehr als 260 Polizeieinsätze seit Legislaturbeginn
Seit Beginn der laufenden Legislaturperiode registrierte die Polizei mehr als 260 Einsätze in der alten Haftanstalt. Im Februar ereignete sich ein schwerwiegender Brand. In den vergangenen Wochen nahmen gewalttätige Auseinandersetzungen und versuchte unerlaubte Zugangsversuche zu. Am 25. Februar richtete die Stadt Zugangskontrollen ein, um den Bewohnerstrom zu regulieren. Die Maßnahmen erfolgten nach einem gescheiterten Einbruchsversuch unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.
Tod eines Obdachlosen wirft Licht auf soziale Notlage
In Selva entdeckten Behörden die Leiche eines 69-jährigen obdachlosen Mannes, die mehrere Tage unbemerkt geblieben war. Er lebte in einem Container und starb offenbar an natürlichen Ursachen. Die Polizei schloss Fremdverschulden aus. Die Umstände seines Todes verdeutlichen die prekäre Situation bei der Unterbringung sozial schwacher Personen in der Region.
Der Stadtrat von Palma drängt weiterhin auf rasche Hilfe und Notlösungen durch private und öffentliche Stellen. Die Sicherheitsdienste stehen in Alarmbereitschaft, um auf alle Entwicklungen zu reagieren und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.










