# Gerichtsprozess auf Mallorca: Homophobe Angriffe an Strand verhandelt
Ein Mann steht auf Mallorca wegen zweier brutaler homophober Angriffe vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von 11,5 Jahren für die Vorfälle am Strand von El Mago in Calvià.
Erste Attacke mit Stein und Hammer
Der erste Angriff ereignete sich am 29. August 2024. Der Angeklagte schlug einem Mann mit der Faust ins Gesicht und hieb anschließend mit einem großen Stein auf dessen Kopf ein. Laut Ermittlungen zog er dann einen Hammer aus seinem Rucksack und setzte die Gewalt fort, bevor er flüchtete. Das Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen, musste sechs Tage im Krankenhaus verbringen und entwickelte eine posttraumatische Belastungsstörung.
Zweiter Übergriff endete mit Sturz
Die zweite Attacke ereignete sich am 20. September. Der Beschuldigte schlug einem Mann in den Nacken, während dieser mit seinem Ehemann fotografierte. Das Opfer stürzte daraufhin etwa zehn Meter einen Abhang hinunter und musste ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden. Der Beschuldigte wurde noch am selben Tag verhaftet.
Verhandlung und mögliche Entschädigung
Das Gericht in Palma verhandelt die Fälle in der kommenden Woche. Neben der Haftstrafe könnte der Angeklagte zur Zahlung von 20.888 Euro an das erste Opfer und 3.487 Euro an das zweite Opfer verurteilt werden. Das Geld soll medizinische Kosten und psychische Schäden abdecken.










