Am vergangenen Sonntag ereignete sich auf dem Paseo Marítimo in Palma de Mallorca ein gewalttätiger Zwischenfall. Ein kolumbianischer Staatsangehöriger, der der Polizei bereits wegen wiederholter Diebstähle bekannt war, wurde gegen 3:20 Uhr morgens dabei erwischt, wie er versuchte, in ein Auto einzubrechen. Der Vorfall spielte sich in der Nähe einer bekannten Diskothek ab.
Selbstjustiz durch Augenzeugen
Mehrere spanische Jugendliche, die den Einbruchsversuch beobachteten, griffen körperlich ein und attackierten den mutmaßlichen Täter. Dieser war in der lokalen Szene bereits als notorischer Dieb bekannt, der gezielt Diskotheken aufsuchte, um Wertsachen zu entwenden.
Rubén, einer der Beteiligten, gab gegenüber den Behörden an, dass man dem Mann in der Vergangenheit mehrfach Hilfe angeboten habe. Diesmal sei er jedoch selbst Opfer geworden – der Täter habe ihm Mobiltelefon und Geldbörse gestohlen. Einige Anwohner fordern nun, dass der Kolumbianer das Land verlassen solle, da er sich illegal in Spanien aufhalte.
Eskalation mit schwerwiegenden Folgen
Im Verlauf der Nacht eskalierte die Situation weiter. Der mutmaßliche Dieb wurde ins Wasser des Hafenbeckens gestoßen, bevor er schließlich fliehen konnte. Die Polizei wurde über die Vorfälle informiert und hat Ermittlungen eingeleitet.
Der Vorfall sorgt in Palma für Diskussionen über zunehmende Selbstjustiz und die angespannte Sicherheitslage in manchen Bereichen der Innenstadt.










