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Die Guardia Civil hat ein sechsjähriges Mädchen aus Mallorca im Kosovo gefunden. Das Kind war von seinem Vater entführt worden. Die internationale Fahndung begann, nachdem die Mutter die Entführung gemeldet hatte. Der Vater versteckte das Mädchen im Kofferraum eines Autos, um unbemerkt mit einem Schiff die Insel zu verlassen und durch Grenzkontrollen zu gelangen. Die als „Operación Ura“ bezeichnete Aktion brachte zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen ans Licht, die der Entführer getroffen hatte, um seine Verfolgung zu erschweren.
Falsche Fährten und internationale Zusammenarbeit
Die Ermittlungen ergaben, dass der Vater gezielt falsche Spuren legte, um die Behörden zu täuschen. Einen AirTag, den das Mädchen in ihrem Rucksack bei sich trug, schickte er per Post nach Marokko. Parallel dazu arbeitete die Guardia Civil mit internationalen Behörden zusammen, um den Mann im Kosovo aufzuspüren.
Während der Fahndung überprüften die Ermittler Bankkonten und digitale Spuren. Der Vater hatte seine Konten geschlossen und Profile in sozialen Medien gelöscht. Auf der Flucht änderte er mehrmals sein Aussehen, um nicht erkannt zu werden. Schließlich nahmen die kosovarischen Behörden ihn fest. Das Mädchen konnte wohlbehalten zu seiner Mutter nach Mallorca zurückkehren.
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