Die Polizei hat auf Mallorca eine gesuchte Mörderin verhaftet. Yolanda Moreno López, die ihr Neugeborenes in Porto Cristo in einen Müllcontainer warf, wurde nach intensiver Fahndung in Manacor gefasst. Die Ermittler fanden heraus, dass sie sich zunächst mit ihrem Mann auf einem Anwesen in Montuïri versteckt hielt. Nach mehrtägiger Suche führte akribische Polizeiarbeit schließlich zur Ergreifung der Flüchtigen.
Polizei überwacht Versteck auf Mallorca
Zwölf Beamte überwachten während der Fahndung eine mögliche Unterkunft. Unter dem wachsenden Druck verließen Moreno López und ihr Mann schließlich ihr Versteck. Die Polizei verstärkte die Kontrollen an allen Zugangspunkten der Insel, um eine Flucht zu verhindern. Die Verhaftung gelang, als die Einsatzkräfte den Fluchtwagen des Paares abfingen.
Der Fall löste auf Mallorca tiefe Bestürzung aus. Die Mutter war verurteilt worden, nachdem sie das Baby, das sie in einem Fahrzeug zur Welt gebracht hatte, in einen Müllcontainer geworfen hatte. Die zuständige Richterin hatte ihr Handeln als kalt und skrupellos bezeichnet, da sie die Möglichkeit gehabt hätte, medizinische Hilfe zu suchen.
Erneute Anhörung in Palma
Nach der Verhaftung kam Yolanda Moreno in Untersuchungshaft. Sie muss sich nun erneut vor der Audiencia Provincial in Palma verantworten. Die Anhörung zur Bestätigung der Haft findet am 7. April statt. Die Ermittlungen führten die Polizei von Manacor und die Guardia Civil in Palma gemeinsam durch.
Der Vorfall sorgte auf der Insel für erhebliches Aufsehen und bewegte die öffentliche Meinung. Die Straftat gilt als besonders schwerwiegend und wird von den mallorquinischen Behörden gründlich untersucht.










