Zwei Albaner nach Luxuseinbrüchen auf Mallorca verhaftet
Die Guardia Civil hat am Donnerstag zwei albanische Staatsangehörige in Palma und Santa Eugènia festgenommen. Sie sollen Mitglieder einer hochspezialisierten Diebesbande sein, die in den vergangenen zwei Jahren in 22 Luxusimmobilien auf Mallorca eingebrochen ist. Der Wert der gestohlenen Gegenstände übersteigt zwei Millionen Euro. Die Operation Kongre läuft weiterhin, internationale Haftbefehle gegen die übrigen sechs Mitglieder der Organisation sind beantragt.
Monatelange Observation mit falschen Identitäten
Die Festgenommenen wurden über Monate hinweg beobachtet. Sie nutzten falsche Identitäten und strikte Sicherheitsmaßnahmen. Die Ermittler stellten fest, dass die Täter Alarmanlagen neutralisierten und sich durch das Aufbrechen von Türen oder Fenstern Zugang zu den Gebäuden verschafften. Bei Hausdurchsuchungen in Cala Major und Santa Eugènia fanden die Beamten Bargeld, Kameras und Werkzeuge, die mutmaßlich für die Einbrüche verwendet wurden.
Beute in Bergverstecken deponiert
Neben den Einbruchswerkzeugen entdeckte die Polizei gestohlene Gegenstände, Ferngläser, SIM-Karten und Kameras, die offenbar für weitere Straftaten bestimmt waren. Laut Guardia Civil deponierten die Täter ihre Beute zunächst in Verstecken in den Bergen und verschickten sie später ins Ausland. Die Ermittlungen dauern an. Gegen die verbleibenden sechs Mitglieder der kriminellen Organisation wurden europäische Haftbefehle beantragt.
Internationale Diebesbande im Visier der Polizei
Die internationale Polizeioperation richtet sich gegen eine Bande, die in mehreren europäischen Ländern operiert. Den Festgenommenen werden Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation, Einbruchdiebstahl und Urkundenfälschung vorgeworfen.









