Sparkassen-Kampagne nach Kritik zurückgezogen
Die Sparkassen-Finanzgruppe hat eine umstrittene Werbekampagne am Flughafen Palma de Mallorca vorzeitig beendet. Auf der Plakatwand prangte der Slogan „Was auf Malle passiert, wird auf Malle beglichen“ – eine Anspielung, die Assoziationen zu exzessivem Partytourismus weckte und bei lokalen Behörden sowie Unternehmern auf scharfe Kritik stieß.
Tourismuschef interveniert direkt
Jaume Bauzá, Geschäftsführer für Tourismus auf Mallorca, reagierte prompt und wandte sich direkt an das Unternehmen. Die Verantwortlichen wünschen einen sensibleren Umgang mit dem Image der Insel, die sich vom Ruf als reine Partydestination lösen möchte.
Sparkassen entschuldigen sich
Die Sparkassen-Finanzgruppe entschuldigte sich umgehend für die missglückte Kampagne. Man habe lediglich für das neue europäische Bezahlsystem Wero werben wollen, das europäische Werte fördern soll. Die Plakatwand wurde daraufhin entfernt.
Breite politische Ablehnung
Pedro Marín, Präsident des Hotelverbands Playa de Palma, kritisierte die Kampagne scharf. Auch Bürgervertreter und Politiker – darunter Marga Prohens aus der Balearen-Regierung – betonten, dass das veraltete Image Mallorcas als Partyinsel nicht weiter gefördert werden dürfe.










