Palma de Mallorca hat die Bedingungen für Kreuzfahrten verschärft. Ministerpräsidentin Marga Prohens und die Cruise Lines International Association (CLIA), vertreten durch Alfredo Serrano, unterzeichneten ein Memorandum, das die bestehende Übereinkunft erneuert und die Stadt Palma einbindet. Kern der Vereinbarung ist die Begrenzung auf maximal drei Kreuzfahrtschiffe pro Tag im Hafen von Palma, wobei eines dieser Schiffe mehr als 5000 Betten haben darf.
Eine neu eingesetzte Steuerungskommission unter der Leitung des balearischen Tourismusministers tagt mindestens zweimal jährlich, um die Einhaltung der Vereinbarungen zu prüfen. Dabei stehen Umwelt- und Steuerungsaspekte im Mittelpunkt. Die Reedereien sollen die Bewegungsmuster von Kreuzfahrttouristen auf der Insel analysieren, um den Besucherfluss besser zu lenken und alternative Ziele zu fördern.
Umweltschutz und Emissionsvorschriften verschärft
Besondere Maßnahmen betreffen den Umweltschutz: Bei Dürreperioden dürfen Kreuzfahrtschiffe kein Trinkwasser im Hafen aufnehmen. Emissionsfreie Schiffe, die mit LNG, Methanol oder Wasserstoff betrieben werden, genießen Vorrechte bei der Abfertigung. Zusätzlich verpflichten sich die Reedereien zur Reduzierung von Abfällen und zum Schutz von Seegraswiesen.
Im Vergleich zu 2019 ist die Zahl der Ankünfte in der Hochsaison um 18 Prozent zurückgegangen. Der Wasserverbrauch pro Passagier wurde um 40 Prozent gesenkt. Diese Entwicklungen zeigen die Fortschritte der Branche, betonte Serrano.










