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Die Saison auf den Balearen hat bereits im März begonnen und zeigt deutliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosigkeit ist im Februar um 7 % gesunken und liegt nun bei 27.339 Personen. Vor einem Jahr waren es noch 2.068 mehr Menschen ohne Arbeit. Die Konsellera de Treball, Catalina Cabrer, hob hervor, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit auf allen Inseln deutlich spürbar ist. Besonderes Augenmerk legt sie auf die Verstärkung der touristischen Aktivitäten auch in den Wintermonaten.
Gleichzeitig stieg die Zahl der bei der Sozialversicherung gemeldeten Personen um 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegt die Zahl der Beschäftigten bei 505.280. Carmen Planas, Präsidentin der CAEB, bestätigte die positiven Trends auf dem Arbeitsmarkt, machte jedoch auf Herausforderungen wie Mindestlohnerhöhungen und steigende Fehlzeiten aufmerksam, die besonders für kleine und mittelständische Unternehmen Folgen haben könnten.
Tourismussaison startet immer früher
Die Saison, die einst mit dem ersten Mai-Brückentag begann, hat sich verschoben. Mittlerweile sind bereits 70 % der Hotelkapazitäten im März geöffnet. Antoni Costa, der Erste Vizepräsident und Conseller für Wirtschaft, äußerte, dass die Regierung das Tourismusmodell kritisch betrachtet und daher touristische Restriktionen erwägt. Costa erwartet zudem, dass die Passagierzahlen am Flughafen Palma bis zum Jahr 2031 steigen werden, was Erweiterungen und höhere Tarife nach sich ziehen könnte.
Der Sprecher der linken Més per Mallorca Partei, Lluís Apesteguia, kritisierte, dass die Verlängerung der Saison zu Überfüllung geführt habe. Er fordert strukturelle Änderungen wie die Erhöhung der nachhaltigen Tourismussteuer und eine Anpassung des Wasserkonsums bei Großverbrauchern.
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