Rekordtemperaturen in der Nacht zu Montag
Die extreme Hitze auf Mallorca hat in der Nacht zu Montag neue Rekorde erreicht. An der Messstation Portopí in Palma wurde die bisher heißeste Nacht mit 27,7 Grad gemessen. Die Luftfeuchtigkeit betrug über 90 Prozent, was zu äußerst schwülen Bedingungen führte. Der spanische Wetterdienst Aemet warnt vor einer weiteren Hitzewelle, die die Temperaturen weiter ansteigen lassen könnte. Fachleute führen diesen Temperaturanstieg auf den Klimawandel zurück.
Die aktuelle Hitzewelle entsteht durch ein stationäres Höhentief und ein Hochdruckgebiet über Nordafrika. Diese Wetterlage führt heiße und trockene Luft aus der Sahara nach Spanien und auf die Balearen. Im Inselinneren Mallorcas werden Temperaturen bis zu 42 Grad erwartet.
Warnstufe Rot wegen extremer Hitze
Für Donnerstag wurden Höchsttemperaturen bis 44 Grad prognostiziert, insbesondere im andalusischen Macael. Der Wetterdienst gab die Warnstufe Rot aus, da ein extremes Gesundheitsrisiko besteht. Besondere Vorsicht gilt für Personen, die im Freien arbeiten oder Sport treiben, sowie für ältere Menschen und solche mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Die extreme Hitze erhöht die Waldbrandgefahr erheblich. Nordöstlich von Madrid wüten bereits Brände, die rund 29.000 Hektar Land zerstört haben.
Bis Freitag wird eine leichte Entspannung durch kühlere Luft aus dem Nordwesten Spaniens erwartet. Dennoch bleiben die Temperaturen in vielen Gebieten Spaniens und Mallorcas weiterhin hoch.









