Ein Saharastaub-Ereignis hat die Luftqualität auf Mallorca und den übrigen Balearen-Inseln verschlechtert. Die PM10-Konzentrationen überstiegen den Informationsgrenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter, wie Luftüberwachungsstationen am Montag registrierten. Obwohl es sich nicht um ein extremes Verschmutzungsereignis handelt, sind Vorsichtsmaßnahmen notwendig – insbesondere für gefährdete Personengruppen. Der Staub stammt aus natürlichen Quellen und betrifft das gesamte Archipel.
Für Dienstag prognostizierte die Regierung anhaltende afrikanische Luftmassen über den Inseln. Die Staubkonzentrationen auf Oberflächen werden zwischen 5 und 200 Mikrogramm pro Kubikmeter erwartet. Wie lange das Ereignis andauert, lässt sich derzeit nicht präzise bestimmen. Aktuelle Modelle deuten darauf hin, dass der Staub bis Mittwoch anhalten und möglicherweise mehrere Tage präsent bleiben könnte. Regen würde die Atmosphäre reinigen, doch die staatliche Wetteragentur Aemet meldet derzeit keine Niederschläge.
Empfehlungen für Risikogruppen während der Staubbelastung
Die Regierung empfiehlt Kindern, älteren Menschen und Personen mit Herz- oder Atemwegserkrankungen, intensive oder längere Aktivitäten im Freien einzuschränken, solange erhöhte Staubkonzentrationen bestehen. Schulen und Sportvereine sollten erwägen, körperliche Aktivitäten in geschlossene Räume zu verlegen. Veranstalter von Sportevents werden gebeten, ihre Veranstaltungen nach Möglichkeit zu verschieben.
Die regionale Gesundheitsbehörde stellt fortlaufend aktualisierte Informationen bereit. Die Bevölkerung wird aufgefordert, bei Symptomen wie Husten, Atemnot oder Halsreizungen ebenfalls Outdoor-Aktivitäten zu reduzieren.









