Regierung setzt auf Diversifizierung der Wirtschaft
Auf der Veranstaltung „Parlem d’Indústria“ in Inca hat Regionalregierungspräsidentin Marga Prohens die strategische Bedeutung der balearischen Industrie hervorgehoben. Sie betonte, dass der wirtschaftliche Fortschritt der Inseln nicht von einem einzigen Sektor abhängig sein dürfe. Im Zentrum der künftigen Wirtschaftspolitik steht der neue Plan Director de la Industria 2027-2031, der gemeinsam mit der Industrie entwickelt wird. Der Plan soll Modernisierung, digitale Transformation, Nachhaltigkeit und die Schaffung von Industrieflächen in den Gemeinden vorantreiben.
Prohens würdigte die Leistungsstärke lokaler Industriezweige wie Schuhfertigung, Schmuck, Lebensmittelindustrie, Produktion und Bauwirtschaft. Diese Sektoren seien trotz der Herausforderungen der Insellage innovativ und exportorientiert. Alejandro Sáenz de San Pedro, Conseller de Empresa, Autónomos und Energía, erklärte, die Industrie müsse eine zentrale Rolle in der balearischen Wirtschaft spielen. Er lobte ihren Beitrag zur Stabilität und ganzjährigen wirtschaftlichen Aktivität.
25,5 Millionen Euro für Modernisierung und Digitalisierung
Während der Veranstaltung gab die Regierung bekannt, dass in dieser Legislaturperiode 25,5 Millionen Euro für die Industrie mobilisiert wurden. Neue Förderlinien zur Modernisierung und Digitalisierung sowie ein neues Siegel zur Förderung lokaler Produkte sollen die Industrieproduktion auf den Inseln stärken und den Konsum heimischer Erzeugnisse ankurbeln.
Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft analysierten die Herausforderungen und Chancen des Sektors. Prohens machte deutlich, dass die Unterstützung der Industrie eine Investition in die Zukunft des Archipels sei. Sie ermögliche eine solide, ausgewogene Wirtschaft, die langfristig Arbeitsplätze schaffe.










