Die Regierung der Balearen hat die Pläne für eine neue Metrolinie vorgestellt, die die Intermodalstation Palma mit dem Krankenhaus Son Espases verbinden soll. Die Verbindung soll bis 2033 in Betrieb gehen und eine Fahrzeit von elf Minuten bieten. Die gesamte Strecke verläuft vier Kilometer unterirdisch.
Das Projekt wurde von der Präsidentin der Balearenregierung, Margalida Prohens, zusammen mit dem Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, im Krankenhaus Son Espases präsentiert. Der Ausbau ist wesentlicher Bestandteil des Investitionsplans „Illes en transformació“, der die Mobilität in Palma durch die Anbindung wichtiger städtischer Ziele stärken soll.
230 Millionen Euro Investition für Palmas Metro-Ausbau
Die gesamte Investition wird auf 230 Millionen Euro geschätzt. Die Kosten können auf 300 Millionen Euro steigen, falls fünf neue Züge beschafft werden. Der Baustart ist für 2029 geplant, die Bauzeit soll etwa drei Jahre betragen. Unterschiedliche städtische Infrastrukturen wie industrielle, wirtschaftliche und sportliche Bereiche werden dadurch besser angebunden.
Die Trassenführung nutzt bestehende Stationen, darunter die Intermodalstation, Jacint Verdaguer und Son Costa. Für die vier neuen Stationen in Son Hugo/Son Pardo, Son Rossinyol/Son Pacs, Son Espases und Secar de la Real/Son Serra Perera werden strategische Standorte gewählt, um die Zugänglichkeit zu verbessern und die Metronutzung zu fördern.
Drei Millionen zusätzliche Fahrgäste jährlich erwartet
Die Erweiterung der Metrolinie könnte bis zu drei Millionen zusätzliche Fahrgäste jährlich anziehen. Das würde eine deutliche Steigerung der Passagierzahlen in Palmas Gesamtnetz bedeuten. Durch die unterirdische Streckenführung wird der Eingriff in die städtische Umgebung minimiert und die bestehende Infrastruktur effizienter genutzt.
Margalida Prohens betonte die Bedeutung der staatlichen Unterstützung für das Projekt. Sie verwies auf laufende Verhandlungen über ein Verkehrsinfrastrukturabkommen mit der spanischen Regierung, um die notwendige Finanzierung zu sichern. Sie äußerte ihre Hoffnung, dass dieses Abkommen bald zustande kommt.










