Aldi hat den Bau eines 3.500 Quadratmeter großen Supermarkts im Stadtteil Nou Llevant in Palma de Mallorca angekündigt. Das Projekt, das am Dienstag von der städtischen Bauverwaltung genehmigt wurde, entsteht an der Avenida Mèxic, direkt gegenüber einem bereits bestehenden Lidl-Markt. Geplant ist eine Verkaufsfläche von 700 Quadratmetern, ein unterirdisches Parkhaus mit 44 Stellplätzen sowie zusätzliche Räume für Büros und Besprechungen im ersten Stock. Mit dem Vorhaben reagiert Aldi auf die gestiegene Nachfrage nach Einzelhandelsflächen, die durch das schnelle urbane Wachstum und die wachsende Bevölkerung in der Gegend entstanden ist.
Die Plattform Vianants en Lluita äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit. Sie wies darauf hin, dass die Belieferung der Supermärkte durch große Lastwagen, die Rückwärtsmanöver auf Gehwegen ausführen müssen, eine Gefahr für Fußgänger darstellt – insbesondere für Kinder in der Nähe von Schulen. Die Plattform fordert strengere Regelungen und eine Überarbeitung der Baupläne, damit Fußgängerwege frei von Gefahren bleiben.
Kritik an Stadtplanung in Nou Llevant
Vianants en Lluita betonte, dass in Nou Llevant die urbanen Planungen eher die logistischen Anforderungen großer Ketten als die Sicherheit und Zugänglichkeit der Bürger priorisierten. Die Baugenehmigungen gingen nicht ausreichend auf die Bedürfnisse von Fußgängern ein. Die Stadtplanung sollte gerade in neu entstehenden Stadtteilen die Chance nutzen, sicherere und durchdachtere urbane Umgebungen zu schaffen.
Die Plattform hebt hervor, dass städtische Bauvorhaben nicht den Anforderungen der Logistik nachgeben sollten, sondern den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht werden müssen. Nur so lasse sich ein sicheres und angenehmes Umfeld in den städtischen Wohngebieten von Palma de Mallorca gewährleisten.










